Dr. Jeremy Sagala

“les cloches isolées, la nuit vide…” (2009). für cello und Max/MSP

“les cloches isolées, la nuit vide…” (Die einsamen Glocken, die leere Nacht…) ist ein spektral angetriebenes Werk rund um die Fusion des Timbres einer Glocke mit der C-Saite des Cellos. Die Zusammenführung der akustischen Welt des Cellos und der der entrückten Band-Sounds wird durch die Verarbeitung des Cello-Sounds mittels Hall und Echo und aufgrund der Bandteilverstärkungsoberschwingungen sowie vom Solisten gespielten Tonhöhen erleichtert. Diese Werk schildert eine Reihe nächtlicher Bilder, basierend auf der meditativen Prämisse, dass die “seltsamen Tiere kommen, um im ruhigen Pool zu trinken”, eine tiefgreifende Umschreibung der Offenheit eines klaren Verstandes eine ansonsten sehr schwer fassbare Schönheit wahrzunehmen. Die Klänge der Abenddämmerung sind repräsentativ für diese meditative Stille als auch für die seltsamen Bilder, die diese Stille erschafft.

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